PDPH: Atemwegsvirus-Saison 2022–2023 läuft: Überwachungsaktualisierungen und Erinnerungen für Meldung und Prävention

PDPH: Atemwegsvirus-Saison 2022–2023 läuft: Überwachungsaktualisierungen und Erinnerungen für Meldung und Prävention

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Das Gesundheitsministerium von Philadelphia hat am 28. Oktober 2022 den folgenden Gesundheitsratgeber veröffentlicht:

Atemwegsvirus-Saison 2022–2023 läuft: Überwachungsaktualisierungen und Erinnerungen für Meldung und Prävention

Ähnlich wie bei nationalen Trends haben klinische Labors in Philadelphia in den letzten Wochen vermehrt Nachweise des Respiratory Syncytial Virus (RSV) gemeldet, insbesondere bei pädiatrischen Patienten (Abbildung). Säuglinge, Kinder < 2 Jahre mit chronischer Lungenerkrankung oder angeborenem Herzfehler, Frühgeborene < 35 Schwangerschaftswochen bei der Geburt, Kinder mit neuromuskulären Erkrankungen, ältere Menschen, immungeschwächte Personen und Erwachsene mit chronischer Herz- oder Lungenerkrankung sind am stärksten gefährdet für schwere RSV-bedingte Erkrankungen.

Neben RSV zirkulieren weiterhin Rhinoviren/Enteroviren in höheren saisonalen Mengen in der Stadt. Während Influenza-Erkennungen in Philadelphia nach wie vor gering sind, erleben Bundesstaaten im Südosten und im Süden der USA derzeit ein hohes Maß an Influenza-Aktivität. In Philadelphia wird in den kommenden Wochen mit einem raschen Anstieg der Influenza-Aktivität gerechnet. Aktuelle Informationen zur Überwachung der saisonalen Grippe und anderer Atemwegsviren vom Philadelphia Department of Public Health (PDPH) finden Sie unter https://hip.phila.gov.

Überwachung und Meldung von Atemwegsviren: Im Rahmen der Aktivitäten zur Überwachung von Atemwegsviren in Philadelphia sollten Gesundheitsdienstleister oder Infektionspräventionsexperten die folgenden Fälle per Telefon unter 215-685-6741 oder per Fax unter 215-238-6947 unter Verwendung des neu konsolidierten Formulars zur Meldung schwerer Atemwegsviren (https ://hip.phila.gov/document/2993/SevereRespiratoryVirusCRF_FinalFillable_2223.pdf/). Krankenhäuser können Berichte auch elektronisch einreichen.

  • Hospitalisierte Patienten mit laborbestätigter Influenza oder COVID-19 (einschließlich Antigen-Schnelltests)
  • Patienten, die auf der Intensivstation aufgenommen wurden mit laborbestätigter Influenza, COVID-19 oder anderen respiratorischen Virusinfektionen (RSV, Rhinovirus, Adenovirus, Parainfluenza, humanes Metapneumovirus oder Enterovirus)
  • Tödliche Fälle von Influenza, COVID-19 oder anderen Atemwegsinfektionen
  • Institutionelle Ausbrüche von Atemwegserkrankungen, einschließlich solcher, die in Langzeitpflegeeinrichtungen, Schulen, Kindertagesstätten und Notunterkünften auftreten. Ausbrüche sind definiert als 1 laborbestätigter Fall oder ≥ 2 Personen mit einer grippeähnlichen Erkrankung (Temperatur ≥ 100 °F und Husten und/oder Halsschmerzen) in einer Einrichtung.
  • Verdacht auf neuartige Influenza-A-Fälle einschließlich Nachweis eines nicht subtypisierbaren Influenza-A-Virus oder einer grippeähnlichen Erkrankung ohne bekannte Ätiologie und besorgniserregender Exposition (dh Kontakt mit Schweinen, lebendem Geflügel usw.).

Prävention von respiratorischen Virusinfektionen: Sicherzustellen, dass Ihre Patienten in dieser Saison Influenza-Impfstoff und COVID-19-Impfstoff erhalten, bleibt der optimale Weg, um Komplikationen durch diese Atemwegsinfektionen zu verhindern. Zur Vorbeugung schwerer RSV-Infektionen können ausgewählte Hochrisikokinder < 24 Monate von Palivizumab profitieren, dem monoklonalen RSV-Antikörperpräparat, das während der RSV-Saison monatlich verabreicht wird. Raten Sie den Patienten auch:

  • Bleiben Sie von Arbeit, Schule und Kinderbetreuung zu Hause, wenn Sie Erkältungssymptome haben
  • Husten oder niesen Sie in ein Taschentuch oder in den Oberarm
  • Führen Sie häufig eine Handhygiene mit Seife und warmem Wasser oder einem Händedesinfektionsmittel auf Alkoholbasis durch
  • Vermeiden Sie engen Kontakt mit erkrankten Personen
  • Desinfizieren Sie häufig berührte Oberflächen, einschließlich Türklinken und Spielzeug
  • Befolgen Sie die Maskenempfehlungen in Gesundheitseinrichtungen (Personal, Patienten und Besucher)
  • Ermutigen Sie kranke Personen, insbesondere Säuglinge und Kinder, genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, um einer Dehydrierung vorzubeugen

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